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05.02.2013 - R wie Rundfunkzehnt

So wie die Kirche die Vertreterin und Hüterin des Glaubens darstellt, so stellt der öffentlich rechtliche Rundfunk den Vertreter und Hüter der öffentlichen Meinung dar. Ohne die Kirche kommt keiner in den Himmel und ohne den öffentlich rechtlichen Rundfunk bleiben alle dumm.
Damit die Schäflein das auch glauben, brauchen Kirche und öffentlich rechtlicher Rundfunk Geld, um z.B. Kirchen und Fernsehstudios zu bauen, oder Prediger und Moderatoren zu bezahlen.
Vor der sogenannten Aufklärung (ihr wisst schon: der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit) erhob die Kirche pauschal einen Kirchenzehnt, ob man daran glaubte oder nicht.
Den öffentlich rechtlichen Rundfunk gab es damals noch nicht. Der kam erst eine Weile nach der Aufklärung (ihr wisst schon: der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit), kurz nach der Einführung des Volksemphängers und die Gebühr zu seiner Finanzierung war an den Besitz eines solchen (Radio o. Fernsehgerät) geknüpft.
Durch fortschreitende technische Entwicklungen (Internet, WWW), wurde der Besitz eines Volksempfängers immer weniger notwendig und die Finanzierung des öffentlich rechtlichen Rundfunks nach alter Manier geriet in's Wanken. Zum Glück erinnerte sich die öffentliche Meinung an das voraufklärerische Finanzierungsmodell der Kirchen und verpflichtete ab dem 01.01.2013 alle Schäflein zur Zahlung des Rundfunkzehnt, genannt "Rundfunkbeitrag". Ausgenommen von dieser Zahlung ist der Ideengeber des neuen Finanzierungsmodells, also "Betriebsstätten, die gottesdienstlichen Zwecken gewidmet sind".

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